Große Freude bei den Inhabern der Warburger Brauerei, Michael und Franz-Axel Kohlschein: Markus Menne, Gastwirt der Warburger Traditionsgaststätte "Gasthaus zur Alm", stellt auf ausschließlich Warburger Bier um. – Ein Zeichen für regionale Stärke und gute Zusammenarbeit. 

Franz-Axel Kohlschein und Markus Menne

Die markante Schieferfassade des Gasthauses zur Alm am Ikenberg macht das Gebäude zu einem besonderen Blickfang im Warburger Stadtbild. Inhaber Markus Menne (rechts) und Brauereiinhaber Franz-Axel Kohlschein stoßen auf die erweiterte Partnerschaft an.

Mit Blick über die Warburger Altstadt können die Gäste nun Warburger Pils trinken.

Zwei bekannte Warburger Traditionsbetriebe bauen ihre Zusammenarbeit weiter aus: Alm-Gastwirt Markus Menne wird künftig Warburger Pils ausschenken. Gemeinsam mit den Brauereiinhabern Franz-Axel Kohlschein und Michael Kohlschein setzt Markus Menne damit ein deutliches Zeichen für die Stärkung der Region.

„Ich vermute einfach, dass sich die Familie Kohlschein mehr über meinen Anruf freut als die Familie Veltins“, sagt Menne schmunzelnd zu seiner Entscheidung. „Das war für mich persönlich ebenfalls ein schöner Gedanke: Wir arbeiten mit Menschen zusammen, die wir kennen, die hier vor Ort sind und mit denen über die Jahre Vertrauen entstanden ist.“

Mit der Aufnahme des Warburger Pils ist das Sortiment der Warburger Brauerei auf der Alm nahezu vollständig vertreten. Bereits seit einigen Jahren schenkt Markus Menne Warburger Urtyp, Weizenbier sowie alkoholfreie Warburger Biere und zuletzt auch Kohlschein Brause aus.

„Die Warburger Biere kommen bei meinen Gästen seit Jahren sehr gut an. Deshalb ist der Schritt zum Warburger Pils für mich nur konsequent“, sagt Markus Menne, dessen Betrieb aktuell das 90. Jubiläumsjahr feiert. Die Entscheidung sei das Ergebnis einer über Jahre gewachsenen Partnerschaft und eines Vertrauens, das Schritt für Schritt entstanden sei. „Regionalität wird für die Menschen immer wichtiger – und die möchten wir hier auf der Alm leben“, sagt Gastronom Markus Menne überzeugt, er führt das beliebte Gasthaus zur Alm in der dritten Generation.

Dass dieser Schritt jetzt, einige Jahre nach seiner Geschäftsübernahme, erfolgt, sieht Menne als Ergebnis einer natürlichen Entwicklung. „Das spukte mir schon viele Jahre im Kopf herum. Aber so etwas wächst.“ Altlasten aus der Vätergeneration hätten für seine Entscheidung keine Rolle gespielt: „Ich hatte mit den Geschichten von früher nichts zu tun.“

Auch Franz-Axel und Michael Kohlschein, die als zehnte Generation Kohlschein gemeinsam die Warburger Brauerei führen, sehen die Entscheidung als Ergebnis einer kontinuierlich sehr positiv gewachsenen Zusammenarbeit. „Mit Markus und auch mit Michael und mir war am Ende eine andere Generation in der Verantwortung“, sagt Franz-Axel Kohlschein. „Wir haben uns immer gut verstanden, miteinander gesprochen und festgestellt, dass wir gemeinsam mehr erreichen können“.

Für die Brauerei Kohlschein ist die Rückkehr des Warburger Pils auf die Alm auch ein Stück Stadtgeschichte. „Vor 90 Jahren wurde hier bereits Warburger Bier ausgeschenkt“, stellt Franz-Axel Kohlschein fest. „Dass wir heute wieder mit Warburger Pils vertreten sind, freut uns als Brauerei und als Partner dieses traditionsreichen Hauses außerordentlich.“

Passend zum Start der erweiterten Partnerschaft hatte Franz-Axel Kohlschein ein 30-Liter-Fass mitgebracht. Markus Menne schlug das Fass gekonnt mit einem Schlag an und zapfte die ersten Gläser – ein Moment, der den Wechsel zu Warburger Pils nach 65 Jahren feierlich erlebbar machte.

Wenn sich zwei regional verwurzelte Familienbetriebe bewusst füreinander entscheiden, sei das weit mehr als eine geschäftliche Kooperation. „Das ist ein starkes Zeichen für unsere Region“, so Kohlschein.

Die wunderbar idyllische Lage der Alm bringt für die Warburger Brauerei nun eine technische Neuerung mit sich. Die Belieferung auf den Ikenberg ist durch den steilen Weg eine Herausforderung und für die Brauerei LKWs nicht befahrbar. Daher wurde für die Bierkutscher auf der Warburger Stadttour ein elektrisch betriebenes Geländefahrzeug beschafft. Mit dem sogenannten E-Dumper werden die 50-Liter-Fässer nun sicher bis zur Alm transportiert. Für die Gäste bedeutet das: Warburger Pils kehrt an einen der schönsten Aussichtspunkte der Hansestadt zurück.

 

90 Jahre Löschgruppe Ovenhausen

 90 Jahre Löschgruppe Ovenhausen, dazu ein umgebautes und erweitertes Gerätehaus: Wenn das keine Gründe zum Feiern sind! Gerne begrüßen wir Sie zu unserem kinder- und familienfreundlichen Festwochenende am 25. und 26. Juli 2026 im schönen Ovenhausen.

Der Eintritt ist an beiden Tagen selbstverständlich frei.

Erstes Brauerei Apfelblütenfest zum Muttertagswochenende 9. und 10. Mai – über die Spaziermeile durch das Landschaftsschutzgebiet zum Brauereigelände

Apfelbluetenfest der Warburger Brauerei

"Wir wollen kein klassisches Fest machen. Wir wollen an der Brauerei einen Ort öffnen – an dem man sieht, wie viele Menschen hier schon gemeinsam an regionaler Wertschöpfung arbeiten", sagt Geschäftsführer Franz-Axel Kohlschein.

Gesagt, geplant und bald ist es so weit: am 9. und 10. Mai 2026, dem Muttertags-Wochenende, wird die Kuhlemühle zu einem naturnahen Marktplatz, an dem sich die Region trifft. Mit dem ersten Brauerei Apfelblütenfest öffnet die Brauerei Kohlschein ihr Gelände ganz bewusst, so dass Freunde und Partnerbetriebe sowie Initiativen zu einem regionalen Markt zusammenkommen – um gemeinsam eine Aussage zu machen. Den Wert, den regionales Handwerk und regionaler Handel hat: das Leben und Arbeiten mit der Natur vor Augen zu führen. Das Gelände ist offen angelegt: Markt, Brauereihof und Biergarten gehen ineinander über. Mit dabei sind die Traktorenclubs aus Wethen und Hohenwepel mit einer Traktorenschau, den Erlebnisraum Apfelwiese bespielt die Streuobstwiesen Initiative sowie die Baumschule Pflanzlust und ein naturnahes Kinderprogramm. Eine Hüpfburg wird die jüngeren Besucher in Form eines Piratenschiffs begeistern – die Brauerei liegt schließlich an der Diemel. Während die Kinder das Schiff kapern, bietet die Bühne am Brauereibrunnen Blasmusik, es gibt ein Kuchenbuffet und Kulinarisches am Imbissstand auf dem Marktplatz sowie einen Foodtruck und die Küche im Biergarten, am Sonntag gibt es Kartoffelsuppe aus dem großen Topf. Wer sich ganz auf die Kräuterwelt rund um die Brauerei einlassen möchte, sammelt mit Christina Schauerte rund um die Brauerei Kräuter – diese werden im Workshop angesetzt und zu einem eigenen GIN kreiert (vorab online buchbar, 39€, inkl. Ginflasche im Nachgang, weitere Informationen: warburger-brauerei.de). Wer lieber direkt probieren möchte, ist eingeladen, am Brewhouse Fine Spirits Stand die Spirituosen der Warburger Brauerei zu probieren. “Bei mir gibt es Brewhouse Longdrinks, Cocktails und Shots”, kündigt Christian “Greibi” Michels an, der ehemalige Wirt des Pfeffermintz ist bekannt für legendäre Mischungen und hat sich ganz besondere neue Kreationen ausgedacht. Was noch auf dem Brauerei-Gelände entsteht, ist Honig, Klaus Stalze bietet den Honig der Brauerei-Bienen an. In Nachbarschaft lädt die Erd-Charta-Initiative zu einem Nachhaltigkeits-Quiz in Form eines Gewinnspiels ein. Der Naturpark Teutoburger Wald stellt seine Arbeit rund um nachhaltiges Wirtschaften ebenfalls im Marktbereich vor. Weiter wird Radu Ciuca von Warradu eine Fahrrad-Schau platzieren. – Und wer durch den hinteren Eingang kommt, trifft als erstes auf die Desenbergziegen der Familie Weigt, die unter den Apfelbäumen grasen.


Spaziermeile und Bus-Suttle-Service zur Brauerei

Zwischen der Wäscherei Kamm und der Brauerei sowie von der Dalheimer Brücke bis zum Brauerei-Gelände ist die Strecke für den allgemeinen Verkehr gesperrt.
Zufahrt haben ausschließlich Anwohner, Shuttlebusse und Einsatzfahrzeuge. Und dazu gehört, dass die Zuwegung über den Kuhlemühler Weg umfunktioniert wird: Was sonst eine Landstraße ist, wird an diesem Muttertags-Wochenende zur Spaziermeile unter dem Blätterdach des Kuhlemühler Wegs. Zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit dem Bollerwagen.
Gerade am Muttertag wird daraus mehr – ein Weg, auf dem sich eingestimmt wird, bevor man auf dem Gelände eintrifft. Der Shuttle-Service startet ab 10 Uhr vom Schützenplatz und läuft mit zwei Bussen etwa halbstündig.

"Wir wollen den Autoverkehr weitgehend raushalten – zugunsten von Sicherheit und Aufenthaltsqualität auf dem Kuhlemühler Weg und haben daher einen Bus-Shuttle-Service eingerichtet, der weitgehend über den Eintrittspreis finanziert werden soll", berichtet Franz-Axel Kohlschein.

Die Veranstalter rechnen mit rund 600 Besucherinnen und Besuchern pro Tag. Am Ende steht ein Brauereifest, jedoch nicht im klassischen Sinne, sondern als ein Wochenende, das mit dem Marktgeschehen zeigt, wie Region und regionale Wertschöpfung im Einklang mit der Natur funktioniert – wenn Viele Hand in Hand zusammenarbeiten.


Das Programm zu 1. Brauerei Apfelblütenfest

Apfelbluetenfest Programm Web 2

 

Pressebild der Warburger Brauerei zum Apfelblütenfest Pressebild der Warburger Brauerei zum Apfelblütenfest Pressebild der Warburger Brauerei zum Apfelblütenfest

Fotos von links nach rechts:
1. Geschäftsführer Franz-Axel Kohlschein und Valeria Geritzen (Mitarbeiterin Marketing) freuen sich auf das Apfelblütenfest, Foto: Warburger Brauerei
2. Grasen an der Kuhlemühle: die Desenberg Ziegen der Familie Weigt, Foto: Kai Weigt
3. Die Kuhlemühle am Fuße des Desenbergs ist die Betriebsstätte der Warburger Brauerei, Foto: Michael Kohlschein


Weitere Informationen finden Sie auf unserer Instagramseite und im Bereich Veranstaltungen.

 


 

👉 Bier des Monats. Und wir freuen uns richtig drüber. 

⚜️ Unser #WarburgerKeller Naturtrüb wurde vom ProBier-Club zum Bier des Monats Januar 2026 gewählt. Und gleichzeitig als erster Entry von 12 für das Bier des Jahres nominiert.

Ehrlich. Handwerklich.
Das Gute Warburger.

Was sagt ihr zum neuen Kellerbier? Habt ihr schon probiert? 😋 

In diesem Sinne, wohl bekomm‘s 🍻
Eure Warburger 

ℹ️ Kein Branchenpreis. Eine echte Konsumentenauszeichnung.

🍺 Der ProBier-Club ist seit 1996 die größte deutsche Konsumentenvereinigung für Bier – ein unabhängiger Genießer-Club von Bierliebhaber:innen. 

Nominierung Bier des Jahres Probier Bewertung Monat Januar Urkunde Brauereichefs Kohlschein


HNA-Artikel vom 6.1.2026

Geschichte erleben in der westfälischen Hansestadt Warburg

Warburg - Ein Vulkan, der nie ausgebrochen ist, ein Panorama, das die Stadt weit über ihre Grenzen hinaus bekannt gemacht hat, mittelalterliche Befestigungsanlagen und schicke Fachwerkhäuser: Das ist Warburg ...

Den gesamten Artikel lesen

Quelle: HNA vom 6.1.2026 , Ausflugtipp

 

 


Borgentreich/Warburg. Ein stimmungsvoller Abend im besten Sinn: Erst Kino, dann Bockbier – und am Ende ein ganzes Dorf in Feierlaune.

Mehr als 100 Gäste kamen zum Bockbier-Anstich im Gasthof Dohmann in Borgentreich, den die Warburger Brauerei Kohlschein gemeinsam mit Rolf und Maria Dohmann veranstaltete.

Zum Auftakt lud das Central Kino Borgentreich, das gerade erst von der Film- und Medienstiftung NRW für sein herausragendes Kinderprogramm ausgezeichnet wurde und sich über neue Fördermittel freuen konnte, zum Filmgenuss ein: Im gemütlichen Kinosaal 1 lief der preisgekrönte isländische Film „Sture Böcke“. Danach ging es direkt weiter – von der tiefgründigen Filmerzählung über Ziegenzüchter im Kinosessel an den Zapfhahn.

Im Innenhof des Gasthofs Dohmann wurde das Fass angeschlagen, und das Dorf feierte. Ziegenbock Igor, den Züchter Lorenz Sökefeld erst drei Tage zuvor für seine Zucht erworben hatte, erwies sich als friedfertiger Stargast: ruhig, gelassen und sogar neugierig. Als Brauereichef Michael Kohlschein ihm einen Krug mit Bockbier hinhielt, schleckte Igor am dunklen Gerstensaft – was im dichten Kreis der Gäste für großes Gelächter sorgte.

„Der Bockbier-Anstich fand dort statt, wo er seinen Ursprung hat – bei den Landwirten“, sagte Franz-Axel Kohlschein und freute sich über die volle Kneipe, den Gesang der Borgentreicher Ziegenzüchter. Die 100 Liter Freibier, fanden rasch ihre Abnehmer und es musste sogar ein weiteres Fass aus der Brauerei nachgeholt werden.

Die Stimmung war ausgelassen, viele Kinobesucher ließen den Abend im Gasthaus Dohmann ausklingen – “ein Fest mit familiärer Wärme, wie man es sich in der Region nur wünschen kann”, sagt Michael Kohlschein und wirbt dafür, das Dunkle Bockbier mit 6,8 % Alkohol zu probieren – ein limitiertes Editionsbier, das nur zur Weihnachtszeit erhältlich ist: „Mit seinem rot-goldenen Etikett passt der Dunkle Bock spätestens unter den Weihnachtsbaum“, nicht ohne Grund, das Etikett für die Steinie-Flasche hat der Brauereichef entworfen und das Winterbier der Warburger Brauerei an den klassischen Farben der Weihnachtszeit.

Ein Abend voller Tradition, Humor und Gemeinschaft – und der gelungene Auftakt in die Warburger Bockbier- und Weihnachtssaison.

Rolf Dohmann Michael Kohlschein Lorenz Soekefeld Ziegenbock Igor Franz Axel Kohlschein Bockbieranstich

Foto: „Das Bockbier schmeckt!“ – Gastwirt, Landwirt und Kino-Betreiber Rolf Dohmann mit den Borgentreicher Ziegenzüchtern, Brauereichef Michael Kohlschein, Züchter Lorenz Sökefeld mit Bock Igor und Brauereichef Franz-Axel Kohlschein.


Warburg. Mit dem „Warburger Keller naturtrüb“ bringt die Warburger Brauerei ein naturtrübes Bier in Fass und Flasche auf den Markt – ein neues Produkt, zugleich aber ein Bier mit Tradition bei den Kohlscheins.

Viele Warburger erinnern sich noch gut an frisch gezapftes Kellerbier, das durch die Zapfhähne der Altstadt floss – etwa im „Spiegel“, im „Kanonenkeller“ oder auch im Brauereiausschank.

Später verschwand das Naturtrübe aus dem Stammsortiment – zu genießen nur noch da, wo es seinen Ursprung hat:
Im Lagerkeller bei Brauereiführungen und auf Kundenwunsch wurde es von Hand zu besonderen Anlässen abgefüllt.

Nun holen die Kohlscheins gemeinsam mit Braumeister Peter Schießl diese Tradition wieder hervor. Das neue Warburger Keller naturtrüb steht für Handwerk, Braukunst und die Lust auf das Ungefilterte. Optisch ist die Marke an das beliebte Warburger Bio Helle angelehnt – Tradition und moderne Gestaltung finden passend zusammen.

Regionale Tradition naturtrüber Biere
Zugleich reagiert die Warburger Brauerei mit der kurzfristigen Markteinführung auf eine Entwicklung, die derzeit die regionale Brauwelt bewegt:
Durch die von Frank Bettenhäuser angekündigte Schließung seiner benachbarten Hütt-Brauerei in Baunatal entsteht in Nordhessen eine spürbare Lücke – besonders im Segment naturtrüber Biere.

Mit großem Respekt blickt man in Warburg auf die jahrzehntelange Arbeit von Frank Bettenhäuser und seinem Team, die in der neunten Generation für handwerkliche Braukunst, regionale Verbundenheit und für Kollegialität standen. — Denn wie Hütt ist auch die Warburger Brauerei Kohlschein ein Familienunternehmen mit langer Geschichte – geführt in nunmehr zehnter Generation.

Mit den Veränderungen bei der Hütt-Brauerei ist die Warburger Brauerei künftig die einzige verbliebene ausschließlich familiengeführte Regionalbrauerei zwischen Mittelhessen (Schwalm-Bräu/Familie Haaß) und dem Lipper Land (Detmolder/Familie Strate).

Bier braucht Heimat: Mit Warburger Keller schaffen die Warburger Brauer in handwerklicher Tradition ein naturtrübes Bier, das für echtes Brauhandwerk in unserer Heimat steht.

„Das naturtrübe Bier begeistert uns mit seiner frischen, feinperligen Art und seinen fruchtig-hopfigen Aromen. Es ist genau das, was wir als Brauer lieben: ein Bier mit Charakter, das wunderbar trinkbar ist,“ sagt Franz-Axel Kohlschein, Geschäftsführer der Warburger Brauerei.

„Für uns war spannend, die alte Rezeptur mit moderner Technik und besten Rohstoffen aus der Region neu zu interpretieren.
So entsteht ein vertrauter, aber zugleich zeitgemäßer Geschmack,“ ergänzt Peter Schießl, Braumeister der Warburger Brauerei.

Gebraut in Warburger Tradition ist das historische Kellerbier ab diesem Wochenende wieder dort zu Hause, wo seine Geschichte begann – in der Warburger Altstadt, bei der Pilsquelle, bei Frühauf und in der Neustadt im Pfeffermintz.

Auch in Kassel hat das Warburger Keller naturtrüb bereits seinen ersten Zapfhahn gefunden – in der Kultkneipe Backstube in Kassel-Wehleiden.

Vom Zwickel zur Flasche – Handwerk trifft Technik
Historisch wurde das Warburger Kellerbier direkt vom Lagertank gezwickelt – frisch, naturbelassen: ein echtes Original.

Heute braucht es mehr als einen Zwickelhahn, um diesen Charakter in Flaschenform zu bewahren: Damit die Hefe im Bier stabil bleibt und sich nicht geschmacklich verändert, wird sie in Warburg schonend mit einem modernen Verfahren erhitzt. Ein Verfahren, das die Warburger Brauer seit Jahren erfolgreich bei der Herstellung ihrer alkoholfreien Spezialitäten einsetzen.

Kurzfristige Entscheidung zur Markteinführung
Die Entscheidung zur Markteinführung fiel kurzfristig – jedoch mit Überzeugung und einem engen Zeitplan. Innerhalb weniger Wochen wurde das historische Zwickelbier für die Flasche erarbeitet, Etikett, Druck, Logistik und Marketing umgesetzt.

Der Handel reagierte begeistert: Das Warburger Keller naturtrüb schließt eine Lücke und knüpft zugleich an die regionale Brautradition der Familienbrauereien an.

Mit Warburger Keller naturtrüb ist ein Bier im Markt, das Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft miteinander verbindet – handwerklich gebraut, naturbelasse und vor allem regional verwurzelt.

Und wenn man so will: Es kommt aus dem Warburger Lagerkeller zurück auf die Theke.

Produktsteckbrief

  • Name: Warburger Keller naturtrüb (4,8 % vol.)
  • Stil: Kellerbier, naturtrüb (unfiltriert, handwerklich)
  • Aromatik: fruchtig-hopfig, frisch, feine Hefetrübung
  • Gebinde: Fass / 0,33-Liter-Flasche
  • Design: Sattes Grün mit blauem Schild und weißer Lilie – innerhalb der Produktfamilie in Anlehnung an “Warburger Bio Helles”
  • Herkunft: Familienbrauerei Kohlschein, Warburg
  • Braumeister: Peter Schießl

Hintergrund
Die Warburger Brauerei Kohlschein ist eine unabhängige Familienbrauerei mit über 300-jähriger Tradition. Seit 1721 haben die Kohlscheins das Braurecht in der Hansestadt Warburg und gelten als ältester Handwerksbetrieb der Region.

Das Selbstverständnis der Brauereichefs Michael und Franz-Axel Kohlschein umfasst die Liebe zum Handwerk, hochwertige Rohstoffe aus der Region und ein klares Bekenntnis zu nachhaltiger, bodenständiger Braukultur.

Warburger Kellerbier Naturtrüb


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